impi auf Hawaii

Tuesday, October 24, 2006

unser erster roadtrip: big island

Eigentlich wollte ich gar nicht nach Big Island. Besteht ja nur aus einem Vulkan, ist voll karg und kalt. Aber ich wurde eines anderen belehrt. Hauptsächlich wollten wir wegen dem Ironman nach Big island, der dieses Wochenende in Kona stattfand. Am Samstag, noch mitten in der Nacht, sind wir zum Flughafen aufgebrochen, um uns das Spektakel anzusehen. Der Ironman ist ein Triathlon. Er besteht aus 2,4 Meilen Meerschwimmen, 112 Meilen Fahrradfahren und 26,2 Meilen Laufen. Nachdem wir die beiden Starts fürs Schwimmen und Radeln live erlebt haben, konnten wir es kaum erwarten die Insel mit unserem supi Mietwagen zu erkunden.
Unser Ziel war der über 90 Meilen weit entfernte "Volcano National Parc". Aber schon der Trip dorthin war ein Abenteuer...

Erster Halt war der "black sand beach", wo scheinbar auch gerne
Schildkröten (Honus) rasten.








Hier steh ich wie der Ochs vorm Krater. Werde es wohl nicht mehr so oft erleben, dass hinter mir der aktivste Vulkan der Erde raucht und ich seelenruhig Lavagestein in den Händen halt. Ein echt geiles Erlebnis. Zum Nachahmen empfohlen.

Dieses Lavagestein ist nur einige Jahre alt. Im Hintergrund kann man sehen, wie neue Lava ins Meer fließt und auf diese Weise Big Island jährlich wachsen lässt. Bei Nacht kann man die Lava sogar aufglühen sehen. Schööön.




Ein echt geiler Trip geht zu Ende. Sonnenuntergang in dem kleinen Städtchen Kona. Und nun nichts wie zum Flieger. Vorher noch schnell zum Walmart um die Kamera, die wir uns dort "geliehen" haben wieder zurückbringen. Haben leider erst in Kona gemerkt, dass unsere Akkus leer sind. Frauen und Technik...Naja Walmart lässt einen aber nie im Stich ;-)


Monday, October 16, 2006

earthquakes rock islands!!!

Wie schon mal auf diesem blog erwähnt, ist es hier sehr schön und nie, nie langweilig. So auch dieses Wochenende. Waren Donnerstag, Freitag im Magoos (Bilder siehe Galerie) und am Samstag waren wir bis in den morgen tanzen. Und am Sonntag um 7 Uhr morgens hat sich Besuch angekündigt und das gleich zweimal. Mit einer Stärke von 6,6 und 5,8 auf der Richterskala wurden wir nach einer sehr kurzen Nacht vom Erdbeben geweckt. Erst dachten wir, es ist noch der Restalkohol, aber als sich mein Bett auf und ab bewegte und meine Zimmerwände nach links und rechts gingen, wusste ich irgendwie, dass etwas nicht stimmt. Voller Panik haben wir uns in der Küche versammelt und überlegt, was zu tun ist. Naja, fast alle. Freddy war noch so besoffen, dass er das komplette Spektakel verpennt hat. Wussten keine Lösung. Aber nach nur wenigen Minuten war alles vorbei. Davon abgesehen, dass uns allen die Knie schlotterten, und wir somit nicht wussten, ob es nun vorbei ist, ist niemanden was passiert. Der restliche Tag war etwas konfus. Konnten dann nicht mehr richtig eingeschlafen, also sind wir die 15 Stockwerke runtergelaufen um uns mal in Waikiki umzuschauen. Nicht mal ein umgefallener Blumenkübel ist uns begegnet. Dafür gab es 16 Stunden keinen Strom und die Geschäfte hatten nicht wirklich offen. Man konnte sich am Supermarkt in eine Riesenschlange stellen und an der Eingangstür die Einkäufe für die nächsten 50 Jahre bestellen. Nur für den Fall, dass die Erde doch noch untergeht. Im Ernst die Amis haben sich echt ziemlich eingedeckt. Naja, wir haben mit unserem aufgetauten Fleisch ein BBQ im Dunkeln veranstaltet. Dann haben wir noch alle auf unseren Balkon gesessen und abgewartet, dass nach Waikiki die Zivilisation einkehrt. War echt schön. Konnten mit ansehen, wie Haus für Haus der Strom wieder eingeschaltet wird und die Skyline wieder in ihrem Schein erstrahlt. Ansonsten war alles halb so schlimm, wie es in den Nachrichten geschildert wurde. Also keine Panik, I`m still alive!!

Wednesday, October 11, 2006

nochmal wiesn

















hier sind paar bilder zum oktoberfest. waren am wochenende noch mal da, damit sich meine mitbewohner auch mal scheckig lachen können. Nun weiß auch unser Norweger ungefähr was die Wiesn is.

Tuesday, October 10, 2006

dog-sitting


dieses Wochenende durfte ich auf Geoffney aufpassen. Nein, das ist kein kind, sondern ein Hund.
Da Caroline übers weekend nach Big Island geflogen ist, durfte ich mich drei Tage wie ein Hundebesitzer fühlen. Damit sich Geoffney nicht so einsam fühlt, bin ich zu Caroline in die Wohnung gezogen. Das ist in den USA ganz üblich. Kühlschrank voll mit Bier und eine Leinwand als TV, was will man mehr. Da ich aber tagsüber immer in unser Apartment wollte, war es sehr anstrengend, da die Wohnung ca. 30 min mit dem Radl entfernt ist. Liegt ziemlich direkt am Diamond Head, dem Wahrzeichen Honolulus.

Friday, October 06, 2006

Darf ich vorstellen: mein Arbeitsmaterial


Nur damit das endlich mal geklärt ist: das ist ein ausgewachsener Copepod oder auf deutsch
Ruderfusskrebschen (danke Seidi) genannt.

Thursday, October 05, 2006

Crazy Americans

War heute mit Ashwin auf einer fast maßstabsgetreuen Nachbildung vom Oktoberfest. Naja, eigentlich war das ziemlich weit entfernt von diesem. Es war nur das, was die Amis denken, was Oktoberfest ist. Vor lauter blauen Rauten war mir schon ganz schumrig. Aber sie hatten wenigstens echt bayrisches Bier. Zwar nur im Pitcher, aber immerhin. Eine echt bayrische Kapelle gab es auch noch. Leider wurde der Lieblingssong "der Ententanz" viel zu oft gespielt. Ich werde auf jeden Fall noch mal hingehen und die 5 Dollar Eintritt zahlen, um ein Foto von der Tanzfläche zu machen. Ich hoff nur, dass die nicht von uns denken, dass wir so tanzen. Außerdem dachte ich immer, dass es sich um ein Faschingslied handelt.
Sogar das Menu war auf deutsch. Es gab von Schweinshaxn, bis Bratwurst einfach alles. Leider hat das nicht ganz Ashwins Geschmack getroffen. Er ist nämlich Vegetarier. Also hat er schließlich Brot mit süßem Senf unf Meerrettich gegessen und fand das sehr lecker. Ich glaube das Essen war mehr amerikanisch, als deutsch. Aber wollen wir mal nicht kleinlich sein. Es war auf jeden Fall lustig anzusehen, welch ein Bild alle von Deutschland hier haben. Vor allem passiert es nicht so oft, dass einem auf Hawaii Leute in Dirndl und Lederhosen über den Weg laufen. Werden da noch mal hinschauen. Muss dann aber mehr trinken, um den Ententanz fehlerfrei zu tanzen...

Sunday, October 01, 2006

nightlife in Waikiki

Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber falls man in Honolulu Langeweile hat, braucht man nur nach Waikiki zu gehen und durch die Straßen schlendern. Dort ist immer was geboten. Von Straßenmusikern über Hula-Tanzgruppen, bis zu möchtegern HIP-Hoppern. Und das alles direkt auf der Straße und vor unserer Haustür, klasse.
Am Strand werden am Wochenende oft Filme unter freiem Himmel und for free vorgeführt. Meistens handelt es sich dabei um Surfer-Filme. Doch gestern hatten wir Glück. Wir konnten die erste Folge der neuen "Lost" Staffel als Preview sehen. Außerdem waren sogar noch einige Darsteller aus dieser Serie da. Zwar kenn ich die alle net, war aber trotzdem spaßig. Wollen vielleicht demnächst mal zu den Originalschauplatz fahren. Wird nämlich auf Hawaii gedreht, für alle, die es schon immer wissen wollten.
Mein Fazit: Waikiki ist zwar sehr touristisch, aber auf alle Fälle sehenswert. Hoffe ich konnte einige von euch überzeugen...

Hawaiian Leis


Überall kann man Läden sehen in denen die typischen Blumenketten frisch aufgefädelt werden.
Damit sie länger halten werden sie in riesigen Kühlschränken aufbewahrt. Leider ist der Genuss dieser Ketten nur von sehr kurzer Dauer, da sie sehr schnell verwelken :-(. Aber dafür duften sie wunderbar...


blick von unserem apartment aus. könnt ihr das Meer sehen.



unser Pool, wo man auch wunderbar Grillen kann