
Ich hoffe, ihr habt alle Weihnachten ohne weitere Schäden gut überstanden. Mein Heilig Abend ist eigentlich sehr schön gewesen. Am Morgen bin ich mit Mone zu einer Kajak-Tour nach Kailua aufgebrochen, wo wir zu den beiden Inseln "flat-island" und "Moku Nui" gepaddelt sind. Jeff (mones Kollege) ist dann noch nachgekommen, somit wurde für uns die Tour ein wenig stressfreier, weil der sich weng besser da auskennt. Nach einer Stunde anstrengender Paddelei (wir mussten immer aufpassen, dass wir von den Wellen nicht überrannt werden) haben wir Moku Nui erreicht. Das ist mehr ein riesiger Steinfelsen mit einem Sandstrand, als eine Insel, aber sehr schön. Nur leider haben sich das an diesem Tag wohl mehr Kajaker gedacht. Die Insel war nicht ganz so einsam, wie es in den Reiseführern steht.
Eigentlich kann man gut um die Insel rumwandern (meint Jeff), doch nach wagemutigen Kletteraktionen sind wir an einem Punkt angekommen, wo wir nicht mehr weiterlaufen konnten. Wir hätten ein Stück schwimmen müssen und zwar zwischen Felsen durch, wo das Wasser alle paar Sekunden gegen die Felsen schlägt. Nachdem wir alle Vor- und Nachteile abgewägt haben, sind wir dann doch wieder umgedreht.

Dieser Wanderweg ist wohl nicht vom Alpenverein genehmigt worden...

Am Abend (wohlgemerkt: Heiliger Abend) hat uns Jeff zu einer christmas party bei seinem Kumpel eingeladen. Mit Bier und Jägermeister ausgestattet sind wir zum heiligen Mahl aufgebrochen. Die Wohnung war zwar sehr klein, doch die Jungs haben sich richtig ins Zeug gelegt. Es gab Hühnchen, Truthahn und Schinken. Sogar ein TV-Kaminfeuer und Weihnachtslieder wurden gespielt. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass wir sehr viel Alkohol konsumiert haben und dann noch in einen Klub zum tanzen sind. Im Großen und Ganzen war das wohl mein ungewöhnlichster heilig Abend bis jetzt.