Thanksgiving, Erdbeben und andere Festlichkeiten

Heute war "truthahn-day" oder wie im Kalender steht thanksgiving. Das heißt für mich keine Arbeit. Für Amis heißt das, jedem "happy thanksgiving" wünschen und soviel Truthahn und Pie wie nur möglich essen. Das einzig spektakuläre für mich an diesem Tag war das schwache Beben, das mich wiedermal geweckt hat. Es hatte zwar nur ne Stärke von 4.5, aber mein Bett hat wiedermal gut gewackelt.
Ansonsten laufen auch hier die Vorbereitungen für Weihnachten auf vollen Touren, wenn auch ein bisschen anders, als daheim. Einige Palmen sind mit Lichterketten geschmückt und vom Ala Moana Center grinst ein Riesen-Nikolaus herunter. Wirkt alles ein wenig irreal. Ich mein, des ist des gleiche, wenn man bei uns im August anfängt Lichterketten und Weihnachtsbäumchen rauszustellen. Bin heut an einem Cafe vorbeigelaufen, da hat ne Band "I`m dreaming of a white christmas" gesungen. Des hat nix weihnachtliches für mich, sondern eher was komisches. Hoffentlich kehrt die Ernsthaftigkeit bis Weihnachten bei mir wieder ein. Ist schon seltsam an einem Ort zu leben, wo es keine Jahreszeiten gibt. Also immer will ich des nicht haben. Werd denk ich mal Weihnachtsmarkt mit Glühwein und frieren im Schnee schon vermissen. Vor allem die Vorfreude auf Weihnachten kommt hier gar nicht auf, da ich ständig denk, dass ja noch Sommer is...








