impi auf Hawaii

Thursday, November 23, 2006

Thanksgiving, Erdbeben und andere Festlichkeiten


Heute war "truthahn-day" oder wie im Kalender steht thanksgiving. Das heißt für mich keine Arbeit. Für Amis heißt das, jedem "happy thanksgiving" wünschen und soviel Truthahn und Pie wie nur möglich essen. Das einzig spektakuläre für mich an diesem Tag war das schwache Beben, das mich wiedermal geweckt hat. Es hatte zwar nur ne Stärke von 4.5, aber mein Bett hat wiedermal gut gewackelt.
Ansonsten laufen auch hier die Vorbereitungen für Weihnachten auf vollen Touren, wenn auch ein bisschen anders, als daheim. Einige Palmen sind mit Lichterketten geschmückt und vom Ala Moana Center grinst ein Riesen-Nikolaus herunter. Wirkt alles ein wenig irreal. Ich mein, des ist des gleiche, wenn man bei uns im August anfängt Lichterketten und Weihnachtsbäumchen rauszustellen. Bin heut an einem Cafe vorbeigelaufen, da hat ne Band "I`m dreaming of a white christmas" gesungen. Des hat nix weihnachtliches für mich, sondern eher was komisches. Hoffentlich kehrt die Ernsthaftigkeit bis Weihnachten bei mir wieder ein. Ist schon seltsam an einem Ort zu leben, wo es keine Jahreszeiten gibt. Also immer will ich des nicht haben. Werd denk ich mal Weihnachtsmarkt mit Glühwein und frieren im Schnee schon vermissen. Vor allem die Vorfreude auf Weihnachten kommt hier gar nicht auf, da ich ständig denk, dass ja noch Sommer is...

Tuesday, November 14, 2006

Mein Abstecher ins Paradies

Wie ihr alle wisst, war ich letzte Woche schwer damit beschäftigt die grünste Insel Hawaiis, nämlich Kauai, zu erkunden. Und ich muss gestehen, dass ich da sofort wieder hin will, um mein Aussteigerleben weiter zu führen.
Wer das wahre Kauai erleben will, sollte meine kleine "to Do"-liste unbedingt berücksichtigen:

1. unbedingt im Baumhaus hostel "Kauai beach hostel" residieren. Wer witzige Leute kennenlernen will und sich gerne Aussteigerstorys anhört ist hier genau richtig. Allerdings darf man vor Moskitos und Kakerlaken keine Furcht haben. Weiterhin is zu berücksichtigen, dass es da nur eine Tür gibt (die Badtür).
2. Am Northshore den Regenwald und die na pali coast erkunden und trotz 60 Moskitostichen sich weiter stechen lassen. Man kann da wirklich tagelang rumwandern. Wir sind nach ca. einer Stunde umgedreht, weils uns zu schwül war. Mir san halt keine Wandersleut.

3. nach einer 45 minütigen Achterbahnfahrt mit dem Auto den Wailua Canyon in seiner ganzen Schönheit von oben betrachten. Uns war zwar dann allen von der Fahrt sehr schlecht, aber es hat sich gelohnt.

4. Kajakfahren auf dem Waimea River mit anschließender Wanderung zum "Secret Fall". Naja so "secret" war er dann doch nicht, da in Kauai viele Gruppenfahrten angeboten werden mit diesem einen Ziel. War aber sehr spaßig und anstrengend zugleich. Abends haben wir uns dann gleich in einem Fischrestaurant für unsere Anstrengung belohnt.
5. Viele Wasserfälle anschauen. Und sich wie Leo in "the beach" fühlen, wenn man vom 6 meter hohen "kipu fall" springt. Ja, sehr wohl, ich bin da runter gesprungen, auch wenn er nicht ganz so hoch war, wie der von Leo.

6. Mit dem Mietauto eine Offroad straße fahren, die als einzige in den westlichsten Teil der Insel führt. Die Fahrt dauert so ca. 30 Minuten, aber das nur, weil man nicht schneller als 20 Km/h fahren darf, weil man sonst in Riesenschlaglöchern stecken bleibt.

7. Im Westen den einsamen Strand anschauen, der fast, wie eine große Sanddüne aussieht. Da man da nur über die obengenannte offroad straße hinkommt, gibt es da so gut wie keine Menschen. Man kann da sogar direkt im Sand zelten und sich für einige Tage wie Robinson Crusoe fühlen. Wenn man Glück hat sieht man weit und breit im ganzen Sand keine Fußspuren.

Weiterer Tip: unbedingt Schnorchelsachen einpacken. man kann fast überall bunte Fischli sehen und dafür muss man nicht mal weit rausschwimmen. Und wenn man immer schön aufmerksam durch Kauai wandert, sieht man auch ab und zu Robben. Wir haben eine am Po`ipu Strand von weiten gesichtet.
Ich sag euch diese Insel ist ein Traum für Aussteiger, Wanderer, Sportler und für Naturliebhaber (so wie ich).

Wednesday, November 01, 2006

haloween oder waikiki flippt total aus


also, gestern war es nun soweit. Das langersehnte Haloween stand vor der Tür. Endlich, die Party von der jeder seit über einer Woche spricht, findet direkt vor unserer Nase statt. Es gab eine Riesenparade und wir waren ein Teil davon. Damit ist gemeint, dass alle Einwohner Honolulus nach Waikiki kommen und mit ihren mehr oder weniger vorhandenen Kostümen durch die Hauptstraße Waikikis ziehen und sich der Allgemeinheit präsentieren. Wenn das Kostüm abgefahren genug ist, wird man sehr schnell zum begehrten Fotomodell. Nicht zu fassen, was man hier tragen darf. Naja, eigentlich darf man fast gar nix tragen. Jede dritte Japanerin trug lediglich ihre Unterwäsche und viele Jungs liefen in den Strings von ihren Freundinnen rum. Dagegen konnten wir natürlich nicht ankommen mit unseren 50ties Outfits. War somit ein sehr amüsanter Abend. Leider mussten wir am nächsten Tag arbeiten. Aber, wie ihr mich ja kennt, hab ich mich davon nicht wirklich abhalten lassen trotzdem ausgiebig zu feiern.














durft sogar mal mitduschen...
...und unsere Küche am Morgen danach. What a
mess...na und, wir hatten spaß